#532 Börse Interview aus Frankfurt zu aktuellen Problemen
Shownotes
In dieser Sonderfolge nehme ich Sie mit an die Frankfurter Börse, wo ich mit Mick Nauf über das drängende Thema Unternehmensnachfolge spreche. Wir beleuchten, warum derzeit Hunderttausende deutsche Firmen vor einer ungewissen Zukunft stehen und welche wirtschaftlichen Folgen das haben kann. Ich teile Einblicke, wie emotionale Bindungen, fehlende Transparenz und schwierige Finanzierungsbedingungen die Nachfolgesuche erschweren – besonders im Mittelstand. Gemeinsam diskutieren wir Lösungswege wie Hybridfinanzierungen und zeigen auf, warum dieses Thema nicht nur Unternehmer, sondern uns alle betrifft. Hören Sie rein und erfahren Sie, wie die Zukunft des deutschen Unternehmertums gestaltet werden kann.
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Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo, zu einer neuen Folge von Viertel und Podcast.
00:00:05: Heute machen wir eine Sonder-Folge.
00:00:07: Wahrscheinlich Sonderfolge?
00:00:08: Warum?
00:00:09: Ich war auf dem Frankfurter Börsenpaket mit Mick Nauf.
00:00:12: Wir hatten ein Interview, ich war eingeladen und direkt nach Frankfurt zu kommen weil das Thema Unternehmensnachfolge so spannend war.
00:00:18: Und in paar weitere Respekten haben wir noch zum Thema... der Wirtschaftswachstumusposition in Deutschland gesprochen und ausgetauscht.
00:00:26: Und das wollte ich Ihnen nicht vorenhalten, wir haben die Tonspur hier mitgebracht.
00:00:30: Viel Spaß damit!
00:00:31: Sind zehn, zwölf Minuten lesenswert, höhrenswerten vor allen Dingen sehenswert auch auf YouTube wenn Sie möchten.
00:00:37: also hier für die Ohren.
00:00:39: das Interview direkt von der Frankfurter Börse.
00:00:42: Deutschland, meine Damen und Herren hat ja aktuell recht viele Probleme.
00:00:45: Vor allen Dingen wenn es natürlich um die Wirtschaft geht.
00:00:49: Eins kommt aber noch unsere Top was man vielleicht gar nicht so sehr auf dem Schirm hat nämlich das sogenannte Nachfolger.
00:00:58: Ja, wer übernimmt meine Firma?
00:01:00: Wie geht es dann weiter?
00:01:01: Wie wird die Finanzierung laufen?
00:01:03: und das spiegelt sich nicht nur bei börsennotierten Unternehmen nieder.
00:01:08: Nein auch im klassischen Mittelstand muss man sagen!
00:01:11: Und dazu unser heutiger Gast hier an der Frankfurter Wertpapier Börse bei WirtschaftTV Kai Schimmelfeder.
00:01:19: Herr Schiebelfeder, es ist ein Problem.
00:01:22: Fünfhunderttausend eine enorme Zahl, eine halbe Million Unternehmen werden in Zukunft Nachfolger suchen!
00:01:30: Wie kommt denn so?
00:01:31: was?
00:01:32: Wenn man mal den Kontext herstellt.
00:01:33: das sind ja ungefähr so drei Komma drei Millionen Unternehmen oder drei Kommas sechs im Deutschland aktiv und die nächsten fünf Jahre sind es halt so circa fünfhundertausend Unternehmen die halt dann den Excel suchen, um es mal ganz Börsen technisch zu sagen.
00:01:47: Ein Viertel davon schafft das in der Familie selbst das zu regeln.
00:01:50: Da haben wir schon mal Glück gehabt dass die Familien da sind.
00:01:53: aber so ca.
00:01:54: twenty-fünfundzwanzig Prozent geben auf.
00:01:57: Das sind meistens zu kleine Unternehmen.
00:01:58: aber dann bleiben immer noch so circa zweihunderttausend Unternehmen die nächsten Jahre die noch keine Nachfolge geklärt haben, das heißt wir reden hier von Arbeitsplatzverlusten.
00:02:08: Von wirtschaftlichen – ich will es nicht so hart sagen aber Niedergängen und das ist natürlich eine riesige Menge!
00:02:14: Und die Käufer, die auf der anderen Seite stehen, sind viel, viel geringer in der Anzahl.
00:02:19: Wir reden von ungefähr so vierzig-fünfzigtausend Käufern in Bezug zu über zweihunderttausenden Unternehmen, die da draußen auf den Käufern warten.
00:02:26: Das heißt, der Käufe hat ein Problem – was kaufe ich eigentlich?
00:02:30: Wie groß ist das, was Sie eingangs sagten?
00:02:32: Zu welchem Preis und zu welchen Konditionen?
00:02:34: Wie regelt sich das mit der Finanzierung?
00:02:36: Mit welcher Bank soll ich eigentlich reden?
00:02:37: Das heißt sie sind total verwirrt weil diese Masse an Angeboten so groß ist Und daraus entstehen oftmals weitere Finanzierungsprobleme, weil das so undurchsichtig ist.
00:02:47: Der Käufer selber ist ja auch nicht immer unbedingt dann auch in der Geschäftsführung mit drin oder in der Vorstandschaft, sondern er will ja nur kaufen.
00:02:55: Heißt auch er hat ja dann das Problem wo bekomme ich jetzt wie an der Börse sagen ein Vorstand und Finanzvorstand usw.
00:03:03: Wie äußert sich das im
00:03:04: Markt?
00:03:04: Also was Sie sagen ist einmal die Regelung.
00:03:06: Ich kann ein klassisches Management bei Ort machen Das heißt man so angestellte Führungskräfte Das ist ein großer Teil kauft Unternehmen.
00:03:12: Die haben natürlich einen riesen Vorteil.
00:03:14: Warum?
00:03:16: Personalkosten?
00:03:17: vielleicht sind die sogar so tief in der Geschäftsführung, dass sie eigentlich alles wissen.
00:03:21: Nur die Finanzierung nicht.
00:03:22: und das Problem mit dem Verkäufer ist meistens emotional bedingt weil er ja sein Lebenswerk verkauft.
00:03:28: Auf der anderen Seite haben wir noch die Fremdkäufer, die also nicht im Unternehmen drin sind und von außen reinkaufen.
00:03:34: Und sie sehen sich dann natürlich diesem Lebenswerk gegenüber.
00:03:37: Die wissen teilweise gar nicht wie läuft das operative Geschäft da mit dem alten Inhaber?
00:03:43: Ist die Frauen auch in der Buchhaltung um es mal ganz fein zu sagen?
00:03:46: Sind die Familienmitglieder noch irgendwie involviert?
00:03:49: Der baut sich natürlich dann Stück für Stück selbst über die vorhandenen Führungskräfte oder durch neue, wie Sie sagen eine Crew auf, die das Unternehmen in der Zukunft führt.
00:03:59: Das ist aber alles nicht so einfach und es braucht seine Zeit und es braucht Geld!
00:04:03: Ist da ein Unterschied zu sehen zwischen börsennotierten Unternehmen also Aktiengesellschaften und dem klassischen deutschen Mittelstand?
00:04:13: Ja, also das Hauptproblem ist eigentlich dass natürlich auf der Börse viel mehr Regulation herrscht.
00:04:19: Viel mehr Transparenz an Daten.
00:04:21: Das sieht man ja im Aktienbereich kann sehen wie läuft das Laden?
00:04:24: Was machen wir die für Produkte?
00:04:25: Wer ist da in der Führung?
00:04:26: Wer hat welche Entscheidungen getroffen?
00:04:28: Der Mittelstände an sich meistens Familien geführt ist da ja nicht so megatransparent.
00:04:34: Das heißt, wir haben nicht überall einen Aufsichtsrat, ganz selten.
00:04:37: Vielleicht haben wir ein Familienbeirat aber die meisten kleinen Unternehmen sind Größenklasse bis zehn Mitarbeiter.
00:04:42: das sind neunzig Prozent der Unternehmer, die zum Verkauf stehen mit weniger als zehn Mitarbeitern.
00:04:48: Wir haben gar keine große Kontrollinstanz von externen,
00:04:51: d.h.,
00:04:51: wir haben den Steuerberater, den Wirtschaftsprüfer und die eigene Kontrollinstanz.
00:04:56: Und der größte Unterschied ist deswegen was?
00:04:58: die emotionale Verbindung des jetzigen Inhabers.
00:05:02: Das passiert ja bei Börsunternehmen relativ selten, dass die jetzt emotional so stark verwurzelt sind, dass sie sich nicht von ihrem Vorstandsposten trennen können.
00:05:10: Der familiengeführte Betrieb das hat er über zwanzig dreiß Jahre aufgebaut.
00:05:15: und dann Preis der seine emotionalen Niedergänge, die wirtschaftlichen Schwankungen, Bankgespräche, Finanzansprobleme, Arbeitsrecht diese ganzen Sachen preis der in den Kaufpreis ein Und das ist was Problem.
00:05:27: Wir haben also keine Vergleichswerte, sondern ganz viel oft emotionale Verkaufswerte die wir erst mal runter verhandeln müssen.
00:05:33: auf ein tragfähiges finanzierbares Maß
00:05:36: heißt halt immer.
00:05:37: aber auf der anderen Seite ich habe vielleicht nicht nur einen Nachfolgerproblem Sondern damit verbunden auch Ein Finanzierungsproblem.
00:05:45: ja das ergibt sich daraus genau also circa forty zwei Prozent hat die iHK durch Studien auch herausgebracht Finanzierung nicht bewilligt wird, weil es einfach mit so hohen Kaufpreis einhergeht.
00:05:59: Was ich auch respektiere da hat jemand zwanzig dreißig Jahre was aufgebaut und jetzt soll er das vielleicht für die Hälfte seines Wunschpreises abgeben?
00:06:08: Das versteht der ja erstmal nicht!
00:06:09: Das kann ich auch nachvollziehen.
00:06:10: Auf der anderen Seite sagt aber die finanzierende Bank oder hybride Finanzmittel Fördermittel, Zuschuße alles was es gibt Die sagen sich würden wir gerne machen Aber Da trägt sich nicht, der Kaufpreis ist zu hoch.
00:06:23: Und jetzt haben wir dann eine Lücke zwischen emotional ich will viel Geld haben, will mir meine Jahre auch bezahlen lassen und der Käufer den wie immer adressieren der sagt sich tut mir leid das zuviel und daraus ergibt sich das Riesenproblem dass nicht jede Bank hurra schreit wenn er sagt da wollen was verkaufen.
00:06:41: das heißt ne Lösung muss gesucht werden für die Nachfolgeproblematik.
00:06:45: aber auf der anderen Seite haben wir Käufe die einfach auch nicht diesen hohen Kaufpreis bedienen können, der oftmals verlangt wird.
00:06:52: Heißt halt eben auch auf der anderen Seite, Kai Schimmelfeder sitzt dann in der Mitte zwischen Käufer und Verkäufer.
00:06:59: Und versucht hier zu vermitteln doch noch ein Geschäft zustande zu bringen?
00:07:04: Also wir sind im Spezialgebiet ja der Finanzierung tätig und versuchen auch beiden Seiten ein auch respektables Auf-Augenhöhe kommunikatives Verhältnis anzudienen.
00:07:15: warum?
00:07:15: es hat da keinen Zweck wenn jemand sagt ich will das aber haben kriegt kein Käufe und der Käuffer sagt ist Ich will es aber nicht bezahlen kein Unternehmen.
00:07:23: Die beiden Sachen widersprechen sicher, also müssen wir einen Weg dazwischenfinden.
00:07:26: das heißt es gibt verschiedene hybride Finanzmittel die den Kaufpreis über sieben acht neunzehn Jahre quasi ratierlich rausziehen.
00:07:34: das heißt die Last wird vorne geringer für den Käufer.
00:07:36: Es gibt Förderprogramme die das gleiche machen.
00:07:39: Es gibt Eigenkapital-Hilfe Programme aus der Förderung die auch wieder teilweise unbesichert dem Käufer zur Verfügung stehen, aber dafür einen höheren Kaufpreis ermöglichen der auch wieder langfristig refinanziert wird.
00:07:52: Aber das ist alles natürlich sehr komplexes.
00:07:54: Es muss miteinander verbunden werden.
00:07:56: man kann nicht einfach mal zu Bank gehen und sagen du ich will dir für zwei Millionen kaufen mach da mal fertig.
00:08:01: Der sagt die Bank tut mir leid ich kennen sie gar nicht als Unternehmer.
00:08:04: vielleicht haben Sie dann Konto bei der Hausbank?
00:08:07: Aber das reicht natürlich der Bank nicht!
00:08:08: Das ist so wie wenn wir hier einfach x fachen Vorstand einsetzen der keine Ahnung von der gesamten Materie hat.
00:08:14: Das ist schon die Ähnlichkeit.
00:08:15: Aber bei Börsenutin ist es einfacher, weil's transparenter ist und bei Familienbetrieben und Kleinunternehmen ist es so schwieriger, weil das Lebenswerk dran hängt und wir sehr viel emotionale Hürden überwinden müssen.
00:08:25: Ja ich habe es gerade schon ein bisschen mitbekommen – das Thema Digitalisierung auf der einen Seite Bürokratie auf der anderen Seite.
00:08:31: aber ist es aus Ihrer Erfahrung eine Reihen?
00:08:34: deutsches Problem oder ist das international europäisch genauso zu sehen?
00:08:38: Nee, es ist ja so dass in Frankreich sind die sind das noch mehr Unternehmen wie noch kleiner sind.
00:08:43: Aber Deutschland hat von Grund der Masse her das größte problem durch die über.
00:08:48: wir haben dreieinhalb Millionen drei Komma sechs Drei Komma acht nachdem welche Statistik sie nehmen unternehmen Und wir haben den demografischen Vorlauf, dass wir immer älter werden.
00:08:56: Das ist ja in der Bevölkerung zu sehen nichts Besonderes.
00:08:59: aber damit werden auch die Gesellschaft der Geschäftsführer-Inhaber ja genauso alt.
00:09:03: nach der Zeit und wir haben so viele davon.
00:09:06: Wir haben das nicht sukzessive aufgebaut sondern nach den Wirtschaftswunderjahren fünftig, das ist ja schon paar zehn Jahre her hat sich das alle Stück für Stück aufgebaut in Wellen und das Problem ist jetzt, dass sie eine Welle des Austritts haben.
00:09:18: Wir haben es also nicht so in kleinen Boxen, wo man sagt ja da geben wir wieder Tausend und da gehen wir wieder tausend.
00:09:22: Dann kommen noch mal zweihunderttausend dazu.
00:09:24: Nein!
00:09:24: Wir haben jetzt einen Riesenschwung und er baut sich erst die nächsten fünfzehn Jahre ab.
00:09:29: Das heißt wir haben die nächsten fifteen Jahre massiv Probleme das der Arbeitsplätze reduziert werden dass da Käufer aber auf der anderen Seite stehen, die das gerne helfen würden Aber wie natürlich dann wieder die Finanzmittel auch bereitstellen müssen, dass der Käufe einen guten Kaufpreis zahlen kann.
00:09:44: Die Käufer kommen die vornehmlich aus Deutschland, Europa.
00:09:47: oder sind da auch viel internationale dabei?
00:09:49: Das
00:09:50: was den kleinsten Mittelstand betrifft das ist alles deutsch.
00:09:52: Hausintern sage ich immer warum.
00:09:54: Das kann der Student sein der sagt die Firma selbst nicht machen mit dem Unternehmen und statt zu gründen eine nächste Techboote zum Machen kauft er ein Tischlaumehecke und digitalisiert ihn.
00:10:05: Riesenschoms ja.
00:10:06: Oder der Elektrotechniker hat irgendwo einen Job in der Führungsebene und sagt Ich bin hier mit einem Job mit zweihundertfünfzigmal im Konzert aber ich möchte gerne was Hands-on machen.
00:10:16: Ich will mit meinen Leuten arbeiten, ich habe da Bock
00:10:18: drauf.".
00:10:18: Dann sagt er sich weißlich Kündige hier.
00:10:20: lasst mich freistellen und versuchen Unternehmen zu kaufen mit zwanzig fünfzehn zehn acht Mann.
00:10:25: oder der Handwerker im Tischbereich in Elektro im Dachgebirg oder in der Produktion.
00:10:30: das sind ja alles unternehmen so bis dreißig vierzig fünfzig Mitarbeiter und dass ist alles die Größenklasse die in Deutschland Haus intern geregelt wird durch sogenannte MBI-Kandidat, also meine Schmerz bei Indersinn.
00:10:40: Also Fremdkäufer die sagen ich war vorher nicht im Unternehmen und sucht mir etwas auf verschiedenen Plattformen und gehe dann in die Kommunikation und kaufe dort oder versuche das Unternehmen zu kaufen als alles innerhalb Deutschland.
00:10:52: Nun gehört mit zu ihrem Wording die sogenannte Hybridfinanzierung?
00:10:57: Das kann ich mir darunter vorstellen!
00:10:59: Das ist die Lösung quasi, das haben wir nicht erfunden und es sind einfach verschiedene Bauschöne.
00:11:04: Früher vor fünfzehn-zwanzig Jahren, da konnte man wirklich mit Langfristförderkrediten einen Kaufpreis über zwanzig Jahre refinanzieren.
00:11:15: Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.
00:11:17: Ja, zwanzig Jahre!
00:11:18: Da würde jeder Banker sagen das weiß ja gar keiner was in den nächsten zehn Jahren passiert, was wollte ich mit zwanzzig Jahren machen?
00:11:23: Das hat sich immer reduziert also von zwanziger auf fünfzehn auf zehn.
00:11:26: jetzt sind wir im Regelfall irgendwo bis sieben bis zehn Jahre Refinanzierung nur vom Fremdkapital.
00:11:32: da wir aber keinen Börsenzugang haben für diese ganzen kleinen Unternehmen ist natürlich die Hürde sehr groß.
00:11:37: wo bekomme ich überhaupt Eigenkapital hier in einer nennenswerten Größe?
00:11:40: Nehmen wir mal ein Beispiel, einen zwei Millionen Kaufpreis so gezahlt werden.
00:11:44: Dann sagt jede Bank wenn sie da so kalt hingehen.
00:11:47: ja also wenn Sie so fünf sechshunderttausend Euro selber haben dann können wir uns mal unterhalten ob wir einen Teil machen.
00:11:54: das heißt wir reden schon gar nicht mehr über die Gantt ist jetzt ganze Summe sondern nur noch über den Teil.
00:11:57: und dann muss auch noch Eigenkapitalverhanden sein.
00:11:59: Und dafür gibt es hybride Bereiche.
00:12:00: Es gibt Messerling-Programme Genussrechtskapital Es gibt von den Förderstellen Eigenkapitallhilfen.
00:12:05: Das heißt Wir setzen meistens auf einer fremdeigen Kapitalstruktur Dann wird das meistens verdoppelt durch Förderprogramme.
00:12:13: Da sind wir vielleicht bei ... Und dann sagt eine Bank auch, also okay wenn sie so weit sind!
00:12:22: Da haben wir ja fast gar kein Risiko mehr, um das mal anzusprechen.
00:12:26: Da würden wir uns auch mit gutem Konditionen weiter mit ein bis zwei Millionen dann quasi zur Verfüllung der zwei Millionen diskutieren und gucken wie die weiteren Sicherheiten stehen.
00:12:35: Das heißt hybrid – Wir haben Anteile von Fremdkapital und Eigenkapital in einem Förderprogramm aber auch im Kapitalmarkt-Programm.
00:12:42: Es gibt sogar Fonds Anerbörse Mittelstandsanleihenfonds Die sagen, wir geben eine gewisse Summe mit rein.
00:12:50: Natürlich ist das ein bisschen hochpreisiger.
00:12:52: Bei einer Bank laufen sie bei vier, fünf Prozent ein und bei einer Mittelstandsanlage reden wir von acht, neun, zehn, elf, zwölf Prozent.
00:12:58: Aber das eine ist halt Eigenkapital mit einer Wirkung wie Fremdkapital und das ist Hybrid.
00:13:02: Das heißt eigentlich muss es ja zurückgezahlt werden.
00:13:05: Es ist kein Geschenk und trotzdem hat es wirtschaftlich die Wirkung der gute Bonität für bessere Liquidität, für bessre Kaufkraft.
00:13:12: Und dann schließt sich da der Kreis, dass man bessere Kaufpreise bedienen kann.
00:13:16: Aber langfristig und bonitätssicher auch refinanziert bekommt.
00:13:20: Sonst wird das natürlich dauerhaft schwierig.
00:13:23: Zum Abschluss dahingehend gefragt – wer ist denn nicht so die richtige Idee für die sogenannten Start-ups?
00:13:29: Weil diese Szene liegt ja in Deutschland mehr oder minder brach muss man sagen.
00:13:34: Ja wir haben zum Glück die letzten Jahre.
00:13:36: leider hatten wir das weniger aber letztes Jahr ein bisschen besser Aufschwung aber lange nicht so, wie wir das gerne bräuchten.
00:13:43: Das heißt, wir haben viel weniger Gründungen und Start-ups – wie demografisch Unternehmen will ich jetzt untergehen?
00:13:49: Von daher auch in diesem Bereich viele Start-up'er kaufen aktuell, das ist jetzt kein Witz, Unternehmensteile zu, dann ist ja eine bestimmte Menge an Arbeitnehmern schon vorhanden.
00:14:00: Die haben schon ein bisschen Marketing, die haben Vertrieb, die sind Buchhaltung und setzen dann ihre IT-ID in dieses Unternehmen mit ein Und haben sofort natürlich eine andere Möglichkeit mit Investoren zu reden.
00:14:11: Warum?
00:14:12: Da ist schon Umsatz, da ist Cash, da habe ich ne feste Crew.
00:14:15: Vielleicht hat sie nur fünf Mann!
00:14:16: Aber sie ist besser als One-Man-Show alleine in der Ecke, in der Garage anfangen zu programmieren und zu gucken ob es funktioniert.
00:14:22: So kann ich natürlich schon aus dem technischen Bereich hier viel besser in die Öffentlichkeit gehen.
00:14:26: also das ist für Käufer aus den Fremdbereichen einfach nur sagen will kaufen wie für Startups.
00:14:31: Hybridmittel sind das Ich glaube das Einzige was noch geht, weil wir so eine Rückwärtsgewandte auch Empfindung von Banken haben.
00:14:40: Die wissen nicht wie die Risiken der nächsten Zeit sind.
00:14:41: Wir haben global Risiken über als ein riesigen Risiken und was macht eine Bank gar nicht?
00:14:46: Risiken!
00:14:47: Also müssen wir natürlich nach Lösungen suchen, die das Ganze kompensatorisch in der Gesamtfinanzierung betrachten.
00:14:53: So wird eine Lösung draus und ich glaube es ist ein guter Ansatz.
00:14:57: Nicht jeder kann zur Börse gehen also brauchen wir etwas was dazwischen hängt.
00:15:01: Haben Sie vollkommen recht, ja meine Damen und Herren das war Kai Schimmelfeder von der Federkonsulting zum großen Thema natürliche Nachfolgeproblemen in Deutschland.
00:15:11: Und die passende Finanzierung dazu.
00:15:15: ich bedanke mich fürs Zuschauen hier aus der Frankfurter Börse für Wirtschaft TV Warmic Knauf.
00:15:22: Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre geplanten Investitionen förderfähig sind und wie sie zu den richtigen Förderprogrammen kommen dann gehen Sie auf die Website www.fördermittel-testen.de.
00:15:35: Dort können Sie Ihre Projektdaten an das Team von Federkonsulting übermitteln Und erhalten dann ein Ergebnis zu den möglichen Förderprogrammen gesendet.
00:15:44: Viel Erfolg und eine gute Zukunft!
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